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Burg Friedingen

Die Burg Friedingen  ist auch als Friedinger Schlößle oder Burg Hohenfriedingen bekannt.

Sie kann für Hochzeiten und Familienfeiern gebucht werden. Sonntags ist i.d.R. der Biergarten geöffnet.

Mit "Hermann de Friedingen" erscheint die Familie der Friedinger  erstmals in einer Urkunde aus dem Jahr 1183. Hermann von Friedingens Sohn Heinrich gilt als der Erbauer der Burg (Hohen-) Friedingen. Sie wurde vermutlich zwischen 1170 und 1180 auf reichenauischem Boden als Lehensburg des Klosters Reichenau errichtet. Die Burg - das  Schlössle - war der kulturelle und wirtschaftliche Mittelpunkt der Adelsfamilie und diente als machtpolitisches und strategisches "Aushängeschild".

Im Rahmen der Erwerbungen im Umland kaufte die Stadt Radolfzell im Jahre 1539 Dorf und Schloss Friedingen und fünf Jahre später die noch fehlenden Anteile mit den Wasser- und Fischrechten am so genannten Burgweiher. Seit dieser Zeit gehört das Friedinger Schlösschen der Stadt Radolfzell. Der Stadtchronist Peter Paul Albert beschreibt diese Besitzung Radolfzells als "die mit den meisten Naturschönheiten ausgestattete und zugleich die einzige, welche die Stadt, ob zwar unter veränderten Bedingungen, heute noch ihr eigen nennt."

Heute kann das Friedinger Schlössle für Hochzeiten und sonstige Feierlichkeiten gebucht werden. Sonntags ist i.d.R. der Biergarten von 11-18 Uhr geöffnet. Weitere öffentliche Veranstaltungen wie Grusel-Dinner oder "Mystery-Nights" finden gelefentlich statt. Infos und Termine: http://www.friedinger-schloessle.de

Die Gemeinde Friedingen ist seit 1971 ein Stadtteil von Singen.

Quelle

Radolfzell am Bodensee