Theater
Verbranntes Land
Eireni, introvertierte Pfarrerstochter aus der Provinz, trifft auf
Anna, die auf dem Dach eines besetzten Hauses eine Sauna aus
Europaletten baut. Ihre erste Begegnung: auf der Straße, nachdem
Eireni in eine Blutlache getreten ist. Es ist Sommer und die
beiden verlieben sich ineinander. Gleichzeitig werden in ihrer
Stadt Menschen erschossen oder verschwinden spurlos. Ein senegalesischer
Schneider, ein türkischstämmiger Ladenbesitzer
und sein Sohn. Jeden Tag scheint die Gefahr zu wachsen, doch
die Polizei unternimmt nichts gegen die rassistisch motivierten
Straftaten, kärchert nur das Blut weg und beschuldigt die Mafia.
Anna und Eireni wollen dieser Untätigkeit etwas entgegensetzen
und fassen den Plan, im Sommerlager einer völkischen Bewegung
selbst zu ermitteln. Dabei versuchen sie, weder sich selbst
noch ihre Gefühle füreinander zu verraten. Doch der Druck steigt
und je weiter sie sich in den inneren Zirkel dieser Bewegung vorwagen,
desto realer wird die Gefahr. Was braucht es wirklich, um
dem Faschismus entgegenzutreten?
Eve Leigh vereint in diesem mit dem Nestroy-Preis ausgezeichneten
Stück politischen Widerstand mit einer queeren Coming-of-
Age-Liebesgeschichte. Rebekka Bangerter ist Regisseurin und
Performerin. Sie arbeitet zum ersten Mal am Theater Konstanz
und zum zweiten Mal mit einem Text von Eve Leigh. In ihren
Arbeitenverwebt
sie gerne unterschiedliche Realitätsebenen
wie Mythologie, Wissenschaft, Historie und persönliche Realität
und hinterfragt damit unsere Wahrnehmung der Realität.
Anna, die auf dem Dach eines besetzten Hauses eine Sauna aus
Europaletten baut. Ihre erste Begegnung: auf der Straße, nachdem
Eireni in eine Blutlache getreten ist. Es ist Sommer und die
beiden verlieben sich ineinander. Gleichzeitig werden in ihrer
Stadt Menschen erschossen oder verschwinden spurlos. Ein senegalesischer
Schneider, ein türkischstämmiger Ladenbesitzer
und sein Sohn. Jeden Tag scheint die Gefahr zu wachsen, doch
die Polizei unternimmt nichts gegen die rassistisch motivierten
Straftaten, kärchert nur das Blut weg und beschuldigt die Mafia.
Anna und Eireni wollen dieser Untätigkeit etwas entgegensetzen
und fassen den Plan, im Sommerlager einer völkischen Bewegung
selbst zu ermitteln. Dabei versuchen sie, weder sich selbst
noch ihre Gefühle füreinander zu verraten. Doch der Druck steigt
und je weiter sie sich in den inneren Zirkel dieser Bewegung vorwagen,
desto realer wird die Gefahr. Was braucht es wirklich, um
dem Faschismus entgegenzutreten?
Eve Leigh vereint in diesem mit dem Nestroy-Preis ausgezeichneten
Stück politischen Widerstand mit einer queeren Coming-of-
Age-Liebesgeschichte. Rebekka Bangerter ist Regisseurin und
Performerin. Sie arbeitet zum ersten Mal am Theater Konstanz
und zum zweiten Mal mit einem Text von Eve Leigh. In ihren
Arbeitenverwebt
sie gerne unterschiedliche Realitätsebenen
wie Mythologie, Wissenschaft, Historie und persönliche Realität
und hinterfragt damit unsere Wahrnehmung der Realität.
von
Stadt Konstanz