Klostergärten zum Reinschnuppern - 24 Kräuter & 100 Geschichten
Die Klostergärten basieren auf dem St. Galler Klosterplan und dem Gedicht “Hortulus” von Wahlafrid-Strabo. Schnuppern Sie hinein in die Heilpflanzen- und Gartenkultur des Mittelalters.
Flanieren Sie durch die Klostergärten, die auf Grundlage des St. Galler Klosterplans und des Gedichtes “Hortulus” von Wahlafrid-Strabo gestaltet wurden und schnuppern Sie hinein in die Heilpflanzen- und Gartenkultur des Mittelalters. Was hat Liebstöckel mit Armore zu tun und warum wächst Schlafmohn im Klostergarten?
Der berühmte Reichenauer Mönch Walahfrid Strabo war nicht nur Abt, sondern auch Dichter. Aus seiner Feder stammen literarische Meisterwerke des Mittelalters wie auch sein Lehrgedicht „De cultura hortorum“. Der „Hortulus“ (das „Gärtlein“) ist die erste Kunde vom Gartenbau in Deutschland und beschreibt in Gedichtform insgesamt 24 Heilkräuter, Küchen- und Zierpflanzen, die noch heute die Gärten bereichern.
Die heutige Anlage bildet drei große Bereiche des ursprünglichen Klostergartens nach: Den Kreuzgang, die Hortuli mit dem Kräutergarten sowie wie den Mönchsfriedhof mit Obstgarten.
TP: Eingangsbereich der Klostergärten (Eingangstor seeseitig)