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Fischerei

Heute gibt es auf der Reichenau rund 20 Berufsfischer. Gefangen werden am Untersee vor allem Felchen, Kretzer, Hechte und Forellen.

Die Fischerei am Untersee gehörte Jahrhunderte lang dem Kloster Reichenau, welches als Schutz- und Schirmherrschaft die Fischerei überwachte und auch Gesetze erließ, welche für deutsche und auch für Schweizer Fischer Gültigkeit hatten. Nach Auflösung des Klosters übernahm das Land Baden die Oberhoheit für den Untersee und erst im Jahr 1979 erhielt der Kanton Thurgau die eigene Gerichtsbarkeit über die Schweizer Fischer am Untersee. Eine Hoheitslinie bestand für Fischer nie. Die deutschen Fischer durften die Fischerei bis zum Schweizer Ufer und die Schweizer Fischer bis zum deutschen Ufer ausüben. Ausgenommen davon blieb der Gnadensee, der nur Fischern aus Reichenau, Allensbach und Markelfingen zur Verfügung steht.